Montag, 29. Juni 2015

Mich gibts noch....

und ich weiß, ich hätte mich hier schon längst mal wieder melden sollen. Es ist halt immer so viel los im Leben.
Im Mai war ich mit meiner Freundin Fenna in England, eine Busreise durch den Süden von England bis nach Cornwall. Es hat uns sehr gut gefallen und wir haben ganz viel gesehen.

In der ersten Kathedrale, die wir besichtigt haben, in Winchester, habe ich diese handbestickten Sitzkissen gesehen, jedes ein Unikat. In den anderen Kirchen habe ich dann Ähnliche gesehen. Hat mich an die Kirchenbank-Kissen im alten Land erinnert, die allerdings appliziert sind.

Einen großen Quilt, hinter Glas, habe ich auch dort entdeckt.

Der Fliesenboden sieht aus wie ein Medaillon-Quilt, die in England ja sehr häufig genäht wurden.

Die Reise stand unter dem Motto: auf den Spuren von Rosamunde Pilcher - da bin ich ja nun kein Fan von. Aber von Jane Austen schon. Ich wusste garnicht, daß sie in der Kathedrale von Winchester beigesetzt ist. Ein würdiger Ort für diese großartige Schriftstellerin.

Die Seebrücke von Brigthon, auf der sich ein kompletter Rummel befindet. Reine Geschmacksache!

Stonehenge haben wir nur aus den Bus gesehen. Da sich der Verkehr da immer staut, konnte man in Ruhe schauen und fotos machen.

Durchs Dartmoor sind wir - wie sich das gehört - durch wabernde Nebelschwaden gefahren. Der Hund von Baskerville war gerade nicht zuhause.

Der Hafen von Plymouth, der kleine Balkon an der Kaimauer ist die Stelle, von der die Mayflower nach Amerika aufbrach.

Der kleine malerische Fischerort Polperries.

 St. Michaels Mount, das Gegenstück zum Mont St. Michel in der Normandie.

 Der letzte Zipfel Englands Richtung Amerika.

Die Hafenstadt St. Ives. Wir waren am Pfingstmontag da, das ist zwar kein Feiertag in England, aber es war bankholiday und daher total überlaufen.

 BATH

 Tintagel wollte ich mir eigentlich ansehen, der Abstieg zur Ruine war uns aber zu anstrengend.

 Ähnlich war es bei Gastonbury-Tor, das weit ab von den Ruinen von Glastonbury Abbey auf einen Hügel ausserhalb der Stadt liegt. Das konnten wir nur aus der Ferne sehen, schade.


 Bei der Queen in Windsor haben wir auch vorbeigeschaut, war mächtig viel los da. Die Frau kann einem leid tun. In den Straßen rundum ging es zu wie in der Drosselgasse in Rüdesheim.

 Natürlich haben wir auch creamtea mit scones und clotted cream genossen, ist ja klar.

 In einem wunderbaren altmodischen Hotel genächtigt wie die Prizessinnen.

 Und manchmal sogar in prächtigen Speisesälen diniert.

Das Haus eines Lords und einer Lady besichtigt.

 Und zum lunch öfter mal ein cornish pasty verdrückt.


 Jede Menge wunderschöne Häuser haben wir gesehen.

 Und pittoreske kleine Dörfer.

 Und die eine oder andere Bäckerei haben wir auch aufgesucht.

England ist ein wundervolles Land, auch wenn die dort leider auf der falschen Straßenseite fahren. Mit weiteren Besuchen von uns muß gerechnet werden.

LG Veronika
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