Sonntag, 31. März 2013

Begegnungen mit den Amish

Wir waren zweimal bei Amishfamilien zum Abendessen eingeladen. Bei der zweiten Einladung hat uns die Gastgeberin gezeigt, wie sie quiltet. Wir durften es auch an ihrem Quiltrahmen ausprobieren. Bei den Amish ist fotografieren nicht erwünscht, daher kann ich auch nur zwei liebe Mitreisende  beim Quilten zeigen.
Die Gastgeberin arbeitet kleine Quilts für den Verkauf an Touristen, was viele Amishfrauen machen, um etwas Geld zusätzlich zu verdienen.  Ich hab mir auch einen kleinen Quilt bei ihr gekauft, er ist sehr schön gearbeitet und für mich ein Andenken an die Reise.

Ein besonderes Highlight war unser Besuch in dieser Amish-Schule. Alle Kinder zusammen in einem Raum, wie früher bei uns auf dem Land in Zwergschulen. Die Kinder sind unglaublich dizipliniert. Das Kirchenlied, daß sie uns in einem sehr unverständlichen deutsch gesungen haben, war nicht sehr melodisch.  Wir haben ihnen dann zum Dank "Bruder Jakob" im Kanon vorgesungen. Das schien ihnen zu gefallen. Jutta, unsere Reiseleiterin und von Haus aus Lehrerin, hat es binnen fünf Minuten fertiggebracht, den Kindern das Lied beizubringen. Dann haben wir es zusammen gesungen. Die Kinder und auch wir waren begeistert. Zm Abschied haben sie dann alle Scheu verloren und haben uns und unserem Bus aus den Fenstern nachgewunken.

Eine Amish-Farm kann man auch daran erkennen, daß Wäsche an der Leine flattert. Keine Wäschetrockner !


Auf dem "Parkplatz" eines ländlichen  Marktes, der jeden Mittwoch stattfindet, kann man diverse Pferdegespanne sehen. Die verschiedenen Gruppen der Amish haben unterschiedliche Kutschen.

Liebe Grüße, Veronika

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