Mittwoch, 22. Juni 2011

Hilfe Lavendelumdruck !



Ich hab mich genau an die Beschreibung gehalten:
frische Farbkopie mit dem Gesicht nach unten auf ein Stück Stoff plazieren, Lavendenöl mit einem breiten flachen Pinsel auf die Rückseite der Kopie auftragen, kurz einwirken lassen und dann mit einem Kaffeelöffel reiben, was das Zeug hält. Und nix ist passiert ! Was hab ich falsch gemacht ? Wäre schön, wenn ein netter Mitmensch mir einen Tip geben könnte.

Ansonsten ist es wie immer, ich bin in Ostfriesland, das schöne Wetter nicht.
Es grüßt Euch Veronika

Kommentare:

Petra.......die sticklady hat gesagt…

Liebe Veronika,
wäre das schöne Wetter bei Dir, dann würdest Du nicht solche netten Dingelchen tun... zumindest versuchen. Warum es nicht so klappt wie Du Dir das denkst... k ö n n t e daran liegen das Du kein Lavendelöl gekauft hast, sondern Lavendelaromaöl, das ist ein großer Unterschied!
Ob es nun wirklich daran liegt, weiß ich natürlich nicht.
Ich möchte Dich eigentlich nur nett grüßen, weil Du in Ostfriesland bist und ich leider nicht.
lG Petra, die gern mal durch Ostfriesland radeln möchte.

Waldkind hat gesagt…

liebe veronika,
eigentlich hätte ich mir denken können, dass du wieder bei uns bist *lach* lass dich durch unseren regen ähm die erhöhte luftfeuchtigkeit nicht ärgern, ich wünsch dir eine schöne ostfriesland-zeit!
liebe grüße, elvi

Angelika hat gesagt…

Hallo Veronika und Grüße nach Norddeutschland. Ich nehme mal an, daß die Farbkopie mit einem Lasergerät auf Tonerbasis (Pulver) gemacht ist und das mit dem Öl funktioniert, meine ich nur mit Bildern, die auf Tintenbasis gedruckt wurden (Tintenstrahldrucker). In einem Toner-Gerät gibt es nämlich extra eine Heizung, die den Toner auf das Papier einbrennt, damit sich die zwei Medien miteinander verbinden.
LG, Angelika

petozi Design hat gesagt…

Hallo,
diese Methode kenne ich mit Nagellackentferner oder Aceton.
Habs mal mit Zeitungsdrucken probiert, die sind auf Tonerbasis.
Gut Glück!
Petra

FrauWaldmeisterin hat gesagt…

Hallo!
Durch das Öl lösen sich die Tonerpartikel wieder (muss aber richtiges Lavendelöl sein oder eben ein anderes Lösungsmittel, man könnte auch Aceton nehmen, das ist halt nicht besonders gesund...). Beim Tintenstrahldrucke funktioniert das nicht, weil die Tintentröpfchen richtig in die Papierfasern eindringen beim Drucken und dort nicht mehr rauszukriegen sind.
Also anderes Öl kaufen (oder für einen Test mal den Nagellackentferner mit Aceton nehmen und los gehts!

LG
Frau Waldmeisterin

Patchwork und Vintage hat gesagt…

Nächste Woche gehe ich in den Copyshop und versuche von einem Tintenstrahldrucker und einem Kopierer auf Tonerbasis Kopien zu machen. Dann kaufe ich ein anderes Öl,(obwohl ich richtiges Lavendelöl gekauft hatte) und probiere es auch mit acetonhaltigem Nagellack aus. Die Ergebnisse werden dann hier alsbald gezeigt. Ich danke Euch erst mal sehr für Eure Tipps.

Liebe Grüße, Veronika

Anonym hat gesagt…

Hallo,

der Beitrag ist zwar etwas länger her, aber vielleicht hilft es ja trotzdem noch, wenn nicht Dir vielleicht jemanden anderem.
Ich hatte auch das Problem, dass sich die Farbe nicht vom Bild gelöst hat. Ich habe einfaches Lavendelöl vom dm-Markt genommen, also für Massagen bzw. es ist glaube ich Armomaöl.
Da ich eh nichts zu verlieren hatte, habe ich einfach mit dem Bügeleisen drüber gebügelt, solange, bis das Papier wieder trocken war, dann abziehen. Ich habe anshcließend nochmal ganz kurz drüber gebügelt. Hat gut geklappt. Habe Satin genommen. Hätte gerne Baumwolle gehabt, aber das hat nicht funktioniert. Den Stoff habe ich bereits einmal bei 40 Grad Feinwäsche gewaschen und die Farbe hat sich nciht verändert.

Saraccino hat gesagt…

Also grundsätzlich (wurde ja schon auch bereits geschrieben :)) funktionieren die Bildtransfers, die auf eine Lösung der Farbe beruhen, nur mit Ausdrucken aus Laserdruckern oder Kopien. Hierbei sollten die Geräte nicht zu alt sein (weiß keiner warum, aber scheint wirklich mit entscheidend zu sein, also unter 3 Jahre) und zum anderen sollte man verschiedene Geräte ruhig durchtesten, nicht alle Drucke funktionieren gleich gut. Viele Copyshops haben ja mehrere Drucker und Kopierer, man muß sich nur merken, von wo was kommt ^^ Ich habe sehr, sehr gute Erfahrungen mit den Hochleistungsdruckern, wie sie viele Büros und Copyshops haben, von HP gemacht (laserfarbdrucker).

Grundsätzlich gilt dann: Lösungsmittel drauf mit SOFORTIGEM Druck! Gerade bei der Verwendung von Aceton als Lösungsmittel gilt dies, aber auch für Lavendelöl und andere Chemikalien. Die Farbe wird nur für einige Augenblicke gelößt und wenn man dann nicht sofort den Druck auf den Untergrund ausübt, trocknet die Farbe wieder und wird dann dauerhaft in dem Papier fixiert. Dannach bekommt man sie nie wieder raus. Also niemals warten! Lieber in kleinen Schritten arbeiten. Ich nehme meistens Aceton, tränke ein zusammengeballtes Taschentuch oder Wischtuch damit und presse sofort mit Druck auf das Papier. Damit ist Transfer und das Lösen der Farbe in einem Schritt. Dabei natürlich schnell arbeiten :) Je schneller, desto besser und intensiver das Ergebnis!

Ansonsten gibt es noch jede Menge mehr Möglichkeiten des Bildtransfers von Laser, wie auch Tintenstrahlausdrucken auf Stoff, Papier, Holz... whatever. Wenn noch was an anderen Methoden interessiert, einfach mail :)

*winkers*

claire

Heloise hat gesagt…

Wir von Heloise-Vintage haben reines Lavendelöl für den Umdruck verwendet. Motiv auf einem Laserdrucker ausdrucken (gespiegelt), auf dem Textiel ausrichten und mit einem Schwamm das Lavendelöl auftragen und gleichzeitig schon mal etwas drücken. Dann mit einem Plastikschaber kräftig über das Papier streichen. Ab und zu das Papier heben und kontrollieren. Gegebenenfalls nochmals rubbeln... Es gibt Laserdrucker die fixieren ihr Druckerzeugnis. Das ist absolut untauglich.. Hier http://heloise-vintage.de/heloise-im-lavendeldruck/ und http://heloise-vintage.de/sofakissen/ kann man die Ergebnissen sehen. Viele Grüße!!